I'm central to nowhere baby...
Und sollte es nicht stimmen denkt er, dann macht es ihr wenigstens Freude dass er sich extra noch in den Hals schneidet. Herausfinden wird sie es wohl nicht. Was würde sie mehr freuen?
Er erinnert sich an eine Unterhaltung, schmökern wird er hat derjenige gesagt, schmökern in dem Buch. Schmökern macht ihn hungrig. Nicht zu bändigender Appetit.
Der Schnee hatte sich schon lange in Regen verwandelt. Am Gehsteig direkt neben der Fahrbahn bekommt man eine Fontäne ab, auf den ganzen Körper. Trotz der Kälte zieht man die Jacke aus, stellt sich auf den Tisch des Radfahrer Rastplatzes und schaut in die Tiefe des Baches. Eine tote Ratte fasziniert.
Dienstag, 27. Januar 2009
Montag, 26. Januar 2009
Mit vollem Mund absetzen...
Beim Kauen fragst du dich ob es der Feta ist. Dieses leichte Knirschen zwischen den Zähnen. Schwingungserregte Entfaltung?
Diese Bilder aus Universum wo man im Zeitraffer eine Blüte sieht die sich entfaltet. Zuerst langsam im Regen, sie bekommt Wasser. Sie wird genährt. Und als der Tag anbricht beginnt sie sich zu öffnen. Und wenn die Sonne dann wirklich am Himmel steht kann sie nicht mehr zusammengehalten werden und klappt mit einem Mal auf.
Oder wie eine Semmel im Backofen. Bei Minute 11 geht es fast Blopp und sie ist auf doppeltem Volumen.
Oder wie ein zusammengefalteter Lungenflügel der wieder belüftet wird und all dem verschmierten Blut entgegenpulsiert.
So wird der Schädel entlüftet und das Hirn kommt wieder gegen den eben noch übermannenden Druck an. Es wurde auch gut gegossen davor.
Diese Bilder aus Universum wo man im Zeitraffer eine Blüte sieht die sich entfaltet. Zuerst langsam im Regen, sie bekommt Wasser. Sie wird genährt. Und als der Tag anbricht beginnt sie sich zu öffnen. Und wenn die Sonne dann wirklich am Himmel steht kann sie nicht mehr zusammengehalten werden und klappt mit einem Mal auf.
Oder wie eine Semmel im Backofen. Bei Minute 11 geht es fast Blopp und sie ist auf doppeltem Volumen.
Oder wie ein zusammengefalteter Lungenflügel der wieder belüftet wird und all dem verschmierten Blut entgegenpulsiert.
So wird der Schädel entlüftet und das Hirn kommt wieder gegen den eben noch übermannenden Druck an. Es wurde auch gut gegossen davor.
Samstag, 24. Januar 2009
Weiterziehen...
You can't say no forever...
Der große Irrtum ist dass die Blütezeit garnicht vorüber ist. Oder das ist sie aber eine alternde Blume ist viel schöner. Die Scharnierhaken schauen ins Leere und wüsste man nicht von all den Bären auf den Scheiben wäre die Stimmung vielleicht auf die andere Seite des Grates abgerutscht. Mehr ins Drama - ins Kunstvolle. Aber Drama.
Oben dastehen. Kaum Unterhaltung. Im Drehbuch waren Zigaretten vorgesehen, und eineinhalb schwerwiegende aber nichtssagende Sätze. Und die Szene als Oneshot aber drei Minuten lang. Die Spannung jenseits des Kollapses von Stahl und Aluminium - die positive.
Der große Irrtum ist dass die Blütezeit garnicht vorüber ist. Oder das ist sie aber eine alternde Blume ist viel schöner. Die Scharnierhaken schauen ins Leere und wüsste man nicht von all den Bären auf den Scheiben wäre die Stimmung vielleicht auf die andere Seite des Grates abgerutscht. Mehr ins Drama - ins Kunstvolle. Aber Drama.
Oben dastehen. Kaum Unterhaltung. Im Drehbuch waren Zigaretten vorgesehen, und eineinhalb schwerwiegende aber nichtssagende Sätze. Und die Szene als Oneshot aber drei Minuten lang. Die Spannung jenseits des Kollapses von Stahl und Aluminium - die positive.
Donnerstag, 22. Januar 2009
Den Gaumen benetzen lassen...
Er versteht noch immer nicht was jetzt genau das Scharfe ist. Er hat sich so lange gefragt und ist zu der Erkenntnis gekommen dass manchmal der Kern, aber manchmal auch nur der Rest dafür verantwortlich ist. Manchmal aber auch beides.
Jetzt wo er unter der Dusche steht, das Gesicht in den Wasserschwall gerichtet fühlt er sich wohl. Die Regenbrause gibt lauter feine dünne weiche Fäden. Der offene Mund nimmt das Wasser auf, über die geradezu andächtig geschlossenen Augen rinnt es hinweg. Nur auf den Lippen jucken die dünnen Strählchen und bringen ihn so aus dieser stoischen Ruhe.
Jetzt wo er unter der Dusche steht, das Gesicht in den Wasserschwall gerichtet fühlt er sich wohl. Die Regenbrause gibt lauter feine dünne weiche Fäden. Der offene Mund nimmt das Wasser auf, über die geradezu andächtig geschlossenen Augen rinnt es hinweg. Nur auf den Lippen jucken die dünnen Strählchen und bringen ihn so aus dieser stoischen Ruhe.
Mittwoch, 21. Januar 2009
Es kühl in den Mund rinnen lassen...
Sie fahren in den Wald. Der Beifahrer betrachtet den Zigarettenanzünder der fehlt. Er hat Angst vor dem Fahren im Wald. Hat Angst dass ein Reh ins Auto läuft. Er sagt das dem Fahrer und der sagt nur ja das wäre wirklich blöd denn dann ist der Zeitplan hinfällig. Und der Schlachthof ist noch weit weg.
Aber das hat er nicht gemeint und ihm kommen wirklich fast - und das bestürzt ihn - die Tränen als er daran denkt wie der Nachbar die kleinen Kätzchen im Sack mit dem Auto überfahren hat.
Habseligkeit ist sein Cellardoor , er schaut in die Dunkelheit.
Aber das hat er nicht gemeint und ihm kommen wirklich fast - und das bestürzt ihn - die Tränen als er daran denkt wie der Nachbar die kleinen Kätzchen im Sack mit dem Auto überfahren hat.
Habseligkeit ist sein Cellardoor , er schaut in die Dunkelheit.
Dienstag, 20. Januar 2009
Durchatmen, ansetzen...
Man macht den Vorhang auf und denkt sich das hereinströmende Licht bricht am Handydisplay und nur darum ist es auf einmal hell wie es da unten liegt am Boden, da sieht man dass da doch etwas passiert ist.
Der Massepunkt m1 wird wohl dreißig Tonnen wiegen ahnt man. Die Fußbodenheizung im Bad lässt es zu beim Zähneputzen bloßfüßig zu bleiben.
Dann liest man endlich und geht zielstrebig eine CD holen. Das Gesicht warm.
Der Massepunkt m1 wird wohl dreißig Tonnen wiegen ahnt man. Die Fußbodenheizung im Bad lässt es zu beim Zähneputzen bloßfüßig zu bleiben.
Dann liest man endlich und geht zielstrebig eine CD holen. Das Gesicht warm.
Montag, 19. Januar 2009
Sie aufschrauben...
04:31.
Den Punkt des Einschlafens genau erfassen, den glücklichsten Moment des Tages. Auch wenn dieser noch sehr sehr jung ist. Das plant man, das hält aber wach. Der letzte Traum verblasst während man den Wecker weiterstellt.
Das Messer wird als Hebel angesetzt um den Teig aus dem Gefäß zu bekommen. Die Oberfläche ist trocken. Durchzogen von Rissen wie die in der afrikanischen Erde in Dürrezeiten. Immer Fotos des Jahres und so sind das.
Zweimal auf den Boden geworfen, dann bisschen daraufgestiegen.
Der Teig ist weich. Unkonventionell.
Den Punkt des Einschlafens genau erfassen, den glücklichsten Moment des Tages. Auch wenn dieser noch sehr sehr jung ist. Das plant man, das hält aber wach. Der letzte Traum verblasst während man den Wecker weiterstellt.
Das Messer wird als Hebel angesetzt um den Teig aus dem Gefäß zu bekommen. Die Oberfläche ist trocken. Durchzogen von Rissen wie die in der afrikanischen Erde in Dürrezeiten. Immer Fotos des Jahres und so sind das.
Zweimal auf den Boden geworfen, dann bisschen daraufgestiegen.
Der Teig ist weich. Unkonventionell.
Sonntag, 18. Januar 2009
Die Flasche aus dem Sack nehmen...
Schnee ist wie eine Phasenverschiebung. Oder wie eine Ableitung. Man nimmt die Fingerregel und stellt fest dass Schnee nicht nur behübscht.
Industriegebiete, Riesensupermärkte und Lagerhallen werden von Wintersonne, klirrender Kälte und einem Zentimeter Neuschnee zu Kunstwerken. Der Kontrast zwischen Hässlichkeit und gnädiger Wärme sind es.
Doch schon schönen Szenerien ist er nicht dienlich der Schnee.
Industriegebiete, Riesensupermärkte und Lagerhallen werden von Wintersonne, klirrender Kälte und einem Zentimeter Neuschnee zu Kunstwerken. Der Kontrast zwischen Hässlichkeit und gnädiger Wärme sind es.
Doch schon schönen Szenerien ist er nicht dienlich der Schnee.
Samstag, 17. Januar 2009
Freitag, 16. Januar 2009
Gebeutelt werden von Gedanken...
Nachdem der gestrige Senf schon angerührt war, ereignete sich etwas derart großes, dass es im Moment in dem es passierte Geschichte schrieb und die Welt veränderte. Der Wendepunkt.
Eine Karte, abermillionenmal gedruckt erhält wie aus dem Nichts seine Daseinsberechtigung. Ignoriert von denen die sich auskannten - felsenfest überzeugt dass diese im Falle auch nicht helfen könne. Denen die es nicht besser wussten vermittelte sie eine Sicherheit, die völlig unbegründet - war.
Chesley Sullenberger sah keinen Unterschied zu einem Asphaltband und zertrümmerte einen der letzten großen Mythen dieser Welt.
Eine Karte, abermillionenmal gedruckt erhält wie aus dem Nichts seine Daseinsberechtigung. Ignoriert von denen die sich auskannten - felsenfest überzeugt dass diese im Falle auch nicht helfen könne. Denen die es nicht besser wussten vermittelte sie eine Sicherheit, die völlig unbegründet - war.
Chesley Sullenberger sah keinen Unterschied zu einem Asphaltband und zertrümmerte einen der letzten großen Mythen dieser Welt.
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