Montag, 3. Mai 2010

Das Jahr hinter sich lassen...

In schweigendem Selbstverständnis sitzt ihr einander lächelnd gegenüber. Man lächelt einander nicht an, müde vor sich hin trifft es eher. Die Beine verschachtelt aber ausgestreckt, die Waffe muss drücken, denkst du.
Du Trottel, die Statik der Reichsbrücke und was ein Lastwagenfahrer tun soll, genau dem Pepi Broukal, du Trottel und die 50 Hertz, kein Gleichstrom, nein auf die Oberleitung pinkeln sollte man auch nicht. Blauensteiner und Landsteiner, Testament und Rhesusfaktor.
In all den Allegorien oder Parabeln oder was auch immer taucht der Kreisky oft auf. Und dann am Ende das fast überfällige, die Parabel schließende, Kreisky du depperter Jud'!

Dienstag, 1. Dezember 2009

Beängstigt um sich greifen...

Its in the pills that pick you up

Diese Blaulichter, in unterschiedlicher Frequenz, das eigene in der Heckscheibe des ersten Autos spiegelnd, das andere direkt vom Dach dieses Autos. Eine Bildfolge an Waldeindrücken vorbei an deinen Augen, manchmal wirkt es ziehend, dann wieder ruckelnd. Die Scheinwerfer, die die Böschung ableuchten, du konzentrierst dich darauf das Auto, das Opfer, das Blut oder was auch immer zu sehen, doch ein Auto am Dach direkt vor dir übersiehst du eh schwer.

Jeder Epileptiker hätte seine liebe Not bei dem Blaulichtorchester das dann ein paar Minuten später um dich herum spielt.

Montag, 30. November 2009

Sonntag, 29. November 2009

Fürchten...

Drei Gedanken drängen sich auf.

Samstag, 21. November 2009

Aber nicht zuordnen können...

Und wenn der Herzschrittmacher einmal nicht mehr funktioniert, mein Gott, dann - denkt er - wird er halt dem natürlichen Lauf der Dinge ausgesetzt. Aber kein anderer nimmt das mit diesem berühmten Schulterzucken, mit dieser Gelassenheit die seine Kinder immer als Resignation deuten - fälschlicherweise.

Montag, 9. November 2009

Bemerken...

Man kann sich zur Intelligenz zwingen.

Freitag, 6. November 2009

Aber nicht begreifen...

Wenn alle Menschen Nummern hätten, durch Zufall verteilt, die Nummer eins bis bald wohl sieben Milliarden, unabhängig von Land oder sozialer Schicht, von Familie oder Wohlstand. Eintätowiert, auf gar komische Weise unfälschbar und vor allem ohne Erklärung, ohne weiteren Sinn. Wenn man die eigene Zahl dem Kind vererben kann, also ein Paar genau zwei Kindern, alle weiteren reihen sich hinten an oder bekommen verfallene Nummern von nicht Fortpflanzungsfreudigen. Per Zufall.
Nach etlichen Generationen wären die Zahlen Eins bis Hundert wohl auch die 100 Mächtigsten, sie wären was wert.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Feststellen...


Ob jetzt Transversal oder Longitudinal, der Boden bebt und schwingt kurz unter dir. Kurz aber heftig. Der Schadensbericht lässt sich noch nicht wirklich erfassen, zu behaftet bist du noch.
Doch viel schlimmer ist die wieder aufkeimende Ahnung, die Ahnung dass du nicht fest stehen kannst, mit beiden Füßen, nie, du stehst auf etwas Labilem, schwer aus der Ordnung zu Bringendem, doch es wurde gerade angeklopft.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Der Gedanke beginnt zu schweifen,...



Als er den Kaffee bestellt hat hat der Ermittler gesagt dass sie wieder einen Passagier, einen aus Reihe Vierzehn, schon irgendwie grotesk weil es ja die Dreizehnte nicht gibt wegen dieses Aberglaubens und so, aber das Schicksal das zählt einfach durch und schaut nicht auf die Nummern, dass sie halt wieder einen gefunden haben, schon den dritten, oben in den Bäumen, der keine erkennbaren tödlichen Verletzungen hat und vielleicht in den letzten zwei Tagen erfroren ist.
Allerdings waren es auch zehntausend Meter.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Der Ewigen...




(die Qualität ist leider zu schlecht um die Credits am Ende gut lesen zu können, Hannes, Jenny)