Montag, 30. November 2009

Sonntag, 29. November 2009

Fürchten...

Drei Gedanken drängen sich auf.

Samstag, 21. November 2009

Aber nicht zuordnen können...

Und wenn der Herzschrittmacher einmal nicht mehr funktioniert, mein Gott, dann - denkt er - wird er halt dem natürlichen Lauf der Dinge ausgesetzt. Aber kein anderer nimmt das mit diesem berühmten Schulterzucken, mit dieser Gelassenheit die seine Kinder immer als Resignation deuten - fälschlicherweise.

Montag, 9. November 2009

Bemerken...

Man kann sich zur Intelligenz zwingen.

Freitag, 6. November 2009

Aber nicht begreifen...

Wenn alle Menschen Nummern hätten, durch Zufall verteilt, die Nummer eins bis bald wohl sieben Milliarden, unabhängig von Land oder sozialer Schicht, von Familie oder Wohlstand. Eintätowiert, auf gar komische Weise unfälschbar und vor allem ohne Erklärung, ohne weiteren Sinn. Wenn man die eigene Zahl dem Kind vererben kann, also ein Paar genau zwei Kindern, alle weiteren reihen sich hinten an oder bekommen verfallene Nummern von nicht Fortpflanzungsfreudigen. Per Zufall.
Nach etlichen Generationen wären die Zahlen Eins bis Hundert wohl auch die 100 Mächtigsten, sie wären was wert.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Feststellen...


Ob jetzt Transversal oder Longitudinal, der Boden bebt und schwingt kurz unter dir. Kurz aber heftig. Der Schadensbericht lässt sich noch nicht wirklich erfassen, zu behaftet bist du noch.
Doch viel schlimmer ist die wieder aufkeimende Ahnung, die Ahnung dass du nicht fest stehen kannst, mit beiden Füßen, nie, du stehst auf etwas Labilem, schwer aus der Ordnung zu Bringendem, doch es wurde gerade angeklopft.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Der Gedanke beginnt zu schweifen,...



Als er den Kaffee bestellt hat hat der Ermittler gesagt dass sie wieder einen Passagier, einen aus Reihe Vierzehn, schon irgendwie grotesk weil es ja die Dreizehnte nicht gibt wegen dieses Aberglaubens und so, aber das Schicksal das zählt einfach durch und schaut nicht auf die Nummern, dass sie halt wieder einen gefunden haben, schon den dritten, oben in den Bäumen, der keine erkennbaren tödlichen Verletzungen hat und vielleicht in den letzten zwei Tagen erfroren ist.
Allerdings waren es auch zehntausend Meter.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Der Ewigen...




(die Qualität ist leider zu schlecht um die Credits am Ende gut lesen zu können, Hannes, Jenny)

Mittwoch, 16. September 2009

Das Brennen in der Netzhaut...

Die Palmen haben den Guss angekündigt, der Himmel sieht über dem düsteren trüben Meer noch dünkler aus. Am Anfang wird der Regen eine Waffe sein, er wird die nackte Haut strapazieren, er wird trommeln und unbarmherzig alles angreifen das von seiner Brunst getroffen wird. Er wird laut sein und kalt.
Doch er wird reinigen. Du hast eben einen Todeskampf gefochten. Lange, bis an dessen und dein Ende. Geschwitzt hast du und gemerkt hast du das wohl nie. Deine hervorgequollenen Augen und dein abwehrender Unterarm scheinen verletztlich aber auch trotzig.
Und dann zerschneiden nicht mehr die Regenpfeile dein Bild. Es wird ein Vorhang und es wird ganz ruhig in dem Rauschen, Wasser trifft dann auf Wasser und du wirst langsam im Moor versinken, der abwehrende Arm jetzt als letzter Gruß und die hervortretenden Augen jetzt ungläubig.